Bergsprint für die Kinderkrebshilfe

Das Jahr 2016 ist wieder Bergsprint-Jahr!

Wir freuen uns den Historischen Bergsprint Walzenhausen-Lachen am Wochenende des 20. und 21. August 2016 bereits zum vierten Mal durchführen zu dürfen.

Unsere «Grünen»

Nein, die Rede ist nicht von den politischen Grünen, die sich für die Umwelt- und Verkehr engagieren. Unsere «Grünen» machen sich für die Krebsforschung stark und klären die Bevölkerung auf.
Aus Anlass des 50. Geburtstages der Schweizerischen Arbeitsgruppe klinische Krebsforschung (SAKK) wurde in St.Gallen ein Stand unter dem Motto «Wir machen Krebsforschung – für Sie» betrieben. Grün gekleidete Kinder und Erwachsene machten auf die Krebsforschung aufmerksam.  Die Kinderkrebshilfe Elterngruppe Ostschweiz und der Ostschweizer Kinderspital unterstützten die gelungene Aktion. Unterstützt wurde die «grüne Gruppe» zudem von der Chocolaterie am Klosterplatz mit 1000 Minörli und von Jäckli & Seitz mit 50 Fussbällen und 50 Sportsäcken. Herzlichen Dank, wir wissen diese Spenden zu schätzen!

Gekickt, geboten, gestaunt, gespendet

Der Lions Club Werdenberg organisierte in Buchs erneut ein Kinderkrebs-Benefiz-Fussballspiel zwischen dem HC Davos und dem SC Rheintal. Der Erlös aus diesem Mega-Event ging an die Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder und an die Kinderkrebshilfe Elterngruppe Ostschweiz. Wir durften einen Scheck über 31‘000 Franken entgegennehmen. Das ist der Hammer!

Es regnete und regnete und regnete… Die Stimmung war aber trotzdem locker, denn Sportmoderator Jann Billeter und Schlagersänger Stefan Roos hielten die Gäste bei guter Laune. Und auch die Kinder liessen es sich nicht nehmen, einmal mit den Spielern des HC Davos in einem Trainingsspiel zu kicken. Anschliessend gab es eine Autogrammstunde – toll!

Der HC Davos verstärkt
Bald galt es dann aber ernst: Der Fussballmatch des HCD gegen den SC Grabs stand an. Der HCD hat sich mit Julie Zogg, der Siegerin des Alpin-Gesamtweltcups im Snowboarden und dem Profifussballer Ludovic Magnin verstärkt. Das scheint sich gelohnt zu haben: Der SC Grabs versuchte sein Bestes, aber beim Schlusspfiff stand der Sieg für den HCD fest.

Versteigerung der Trikots
Der Höhepunkt war dann die Versteigerung der Trikots der Deutschen Nationalmannschaft mit sämtlichen Unterschriften der Spieler, eines handsignierten Shirts von Roger Federer und eines Trikots des HCD Spielers Sciaroni. Wir staunten nicht schlecht, wie da geboten wurde! Jann Billeter liess die Preise gekonnt in die Höhe schnellen.

Zum Schluss wurden dann noch die Trikots der HCD-Spieler verlost. Nicht mehr ganz sauber und fein duftend wechselten diese den Besitzer. Der «Dreck» und das «Düftli» an einem solchen Shirt lassen die Erinnerungen an diesen super Anlass noch viel lebendiger werden.

Wir danken den Organisatoren für die überaus grosszügige Spende und den tollen Tag. Es hat uns richtig Spass gemacht!

Sandra Furger

Schaut euch die Bilder dazu in der Fotogalerie an

Ferrari fahren für krebskranke Kinder

Ferrari-Fahrer sammeln für „Mutperlen Schweiz“, ein Projekt das krebskranke Kinder unterstützt. Die Ferraristi treffen sich dafür am 23. Juni 2013 auf dem St.Galler Marktplatz zum Event „Benefit Performance“. Die Teilnahmegebühren und weitere Einnahmen des Events kommen damit krebskranken Kindern aus der Ostschweiz zu gute. Die Kinder der Onkologiestation des Ostschweizer Kinderspitals erhalten zudem die Möglichkeit für eine kostenlose Ferrari-Fahrt. 

Die Organisatoren von Benefit Performance haben ein Unterstützungsprojekt gesucht, das in der Ostschweiz Menschen in Not direkt hilft. „Das Projekt ‚Mutperlen Schweiz‘ erfüllt unsere Anforderungen bestens“, sagt Stefan Grob, Verantwortlicher für Social Responsibility im OK-Tam von Benefit Performance. „Es ist ein besonders schönes und kreatives Projekt mit Standort in der Ostschweiz.“ Mit „Mutperlen Schweiz“ unterstützen Eltern, Perlenkünstler und weitere Freiwillige krebskranke Kinder in der Schweiz. Inspiriert durch ein ähnliches Projekt in Amerika lancierte Iris Hörler aus Au SG das Projekt 2012 für die Schweiz. Sie arbeitet dafür mit Vertretern aus den Elterngruppen der Kinderkrebshilfe Schweiz und mit Spitälern zusammen.

Handgemachte Perlen
Worum geht es beim Projekt Mutperlen? In liebevoller Handarbeit stellen zahlreiche Frauen und Männer etwa 25 verschiedene Perlensorten und Schlüsselanhänger her. Beim Eintritt ins Spital erhält jedes Kind eine türkise Perle mit weissem Anker als Hoffnungssymbol. Je nach Behandlung kommen weitere dieser Schmuckstücke dazu. Zum Beispiel für Blutentnahmen am Finger erhalten die Kinder symbolisch rote Perlen. So entsteht für jedes Kind im Laufe seines Spitalaufenthalts eine individuelle Kette, die seine Krankheitsgeschichte widerspiegelt und Mut machen soll. Interessierte Spitäler können das komplette Programm bestellen oder nur einen Teil der Perlen verwenden.

Gratisfahrt für krebskranke Kinder
Benefit Performance unterstützt „Mutperlen Schweiz“ nicht nur finanziell. Am Event erhalten krebskranke Kinder die Gelegenheit, gratis für eine rasante Ausfahrt auf dem Beifahrersitz eines Ferrari Platz zu nehmen. Die Elterngruppe Ostschweiz, eine Regionalgruppe der Kinderkrebshilfe Schweiz, wird die Kinder gezielt einladen. „Diese Spritztour ist ganz in unserem Sinne: Für viele Kinder wird damit ein Traum wahr. Das lenkt sie für einen kurzen Moment von ihrer Krankheit ab“, ist Lilian Baumann-Mattle überzeugt. Sie ist Gruppenleiterin der Elterngruppe Ostschweiz. Die Elterngruppe wird zudem mit einem Stand am Benefit Performance präsent sein. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch Benefit Performance“, so Baumann-Mattle.

Start mit Roadshow
Benefit Performance ist für jeden Ferrari-Fan ein Leckerbissen. Diese haben nicht nur die Möglichkeit, die roten Flitzer aus nächster Nähe zu bestaunen, sondern können die Gelegenheit nutzen und einen Beifahrerplatz für eine kleine Ausfahrt (Corso) erwerben. Der Besuch ist für alle Gäste – gross und klein – kostenlos. Die teilnehmenden Ferrari Besitzer zahlen ein Startgeld. Sämtliche Einnahmen aus Startgeld, Corso und Konsumation werden anschliessend dem Projekt „Mutperlen Schweiz“ gespendet. Den Startschuss für Benefit Performance gibt eine Roadshow in der AFG Arena St.Gallen. Von Donnerstag 20. Juni bis Sonntag 23. Juni wird dort ein Ferrari <modell> zu besichtigen sein.

6‘000 Franken gesammelt
Nach 2012 organisiert „Benefit Performance“ das Ferrari-Treffen zum zweiten Mal. Das OK-Team ist gegenüber dem letzten Jahr ausgebaut worden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Auch dieses Jahr möchten wir wieder zahlreiche Ferraris nach St.Gallen holen“, sagt Citera. 2012 hat der Anlass zwischen 500 und 700 Besucher angelockt. 65 Ferraris waren auf dem St.Galler Marktplatz einen Vormittag lang zu bestaunen. Anschliessend fuhren die Sportwagen im Konvoi aus der Stadt. „Bei den Gästen, der Stadt und auch bei den Ferrari-Besitzern ist dieser Event sehr gut angekommen“, sagt Citera. Die gesammelten Gelder in der beachtlichen Höhe von 6‘000 Franken kamen dem Wohnheim Sonnenrain in Zihlschlacht (TG) zugute. 

Willkommen bei Mutperlen Schweiz

 

Die aufgefädelte Krankengeschichte…

Bei Erstaufnahme an einer onkologischen Station erhalten die Kinder und Jugendlichen eine lange Schnur, auf die sie zunächst das Hoffungssymbol des Ankers, das Kinder Krebshilfe-Schnecklein und ihren Vornamen aus bunten Buchstabenperlen fädeln. In den folgenden Monaten kommen, je nach Therapie und Untersuchungen, die unterschiedlichsten Mut-Perlen dazu.

…als Kommunikationsmittel

…als Belohnung

…als Erinnerung

Mit Instrumenten heilen

Wilerzeitung, 18. Februar 2013

Zum Internationalen Kinderkrebstag gab am Samstag das Consortium Alte Musik St. Gallen- Berlin mit Barockmusik ein Benefizkonzert. Das Ensemble setzt sich aus Medizinern zusammen.

CAROLA NADLER

OBERBÜREN. Als Präsidentin der Kinderkrebshilfe Ostschweiz zeigte sich Lilian Baumann, Mitglied des Kirchenverwaltungsrates Oberbüren, hocherfreut, dass sich das Consortium Alte Musik St. Gallen-Berlin bereit erklärt hatte, in Oberbüren zu konzertieren. «Ärzte heilen mit ihren Instrumenten», so Baumann. Die Ärzte des Consortiums hätten darüber hinaus zu Musikinstrumenten gegriffen. «Auch damit kann Heilung geschehen, wird die Seele der Menschen gestreichelt.»

Heilsame Ablenkung
Günter Henze ist Kinderonkologe und emeritierter Direktor der Kinderonkologie an der Charité in Berlin. Er ist aber auch Dirigent und Mitinitiant des Streicherensembles und schilderte in seiner Begrüssung kurz die Entstehung des Consortiums: Nach einem gemeinsamen Konzertprojekt mit der passionierten Musikerin Jeanette Greiner, die Leiterin des Zentrums für Hämatologie und Onkologie am Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen ist, wollte man am Erfolg anknüpfen. Medizinerkollegen fanden sich rasch bereit, sich zu einem Ensemble zu formieren, um mit den Klängen klassischer Musik einerseits den Zuhörern wohl zu tun, andererseits sich selbst heilsame Ablenkung vom belastenden Arbeitsalltag zu schaffen.

Besondere Besetzung
Mit zwei Konzerten von Johann Sebastian Bach und dem berühmten «Stabat Mater» von Giovanni Battista Pergolesi standen barocke Juwelen auf dem Programm, die mit ihrer Besetzung Besonderes versprechen. Bachs Konzert in c-Moll hatte er zuerst für zwei Soloviolinen komponiert, wie Henze ausführte. «Doch was macht ein vielbeschäftigter Komponist? Er schreibt seine Werke um.» Und so war das Konzert für zwei Cembali und Streicher entstanden, in Oberbüren gespielt von Jeanette Greiner und Frank Daro. «Bach gilt als der Erfinder des Klavierkonzertes», führte Henze weiter aus. Das Cembalo-Solo des sechsten Brandenburgischen Konzertes hatte das Instrument klar aus seiner Continuo-Funktion heraus ins solistische Rampenlicht gehoben. Nicht das sechste, sondern das vierte Brandenburgische Konzert erklang in Oberbüren. Als Blockflötensolisten spielten Jeanette Greiner und Heini Weber, Solovioline Madeleine von Heyl.

Kein Pomp
Das Consortium pflegte einen von den Celli und dem Kontrabass gestützten sehr satten, warmen Klang und gab sich den forscheren Allegro-Tempi mit sehr lebendiger Energie hin. Giovanni Battista Pergolesi war bereits im Alter von 26 Jahren gestorben und hatte, ähnlich wie Mozart mit seinem Requiem, dem Tod ein Meisterwerk abgerungen. Sein «Stabat Mater» verzichtet auf einen Chor, der Text des Marienrequiems wird von einem Alt und einem Sopran interpretiert. Bittersüss und schlicht im Schmerz fehlte diesem Werk in seiner Interpretation in Oberbüren der barocke Pomp. Sopransängerin Isabel Witschi und Altsängerin Anna Schaffner gelang es, die Muttergottes als eine erdnahe Mutter darzustellen, die sich nicht scheut, ihren Emotionen Ausdruck zu geben.

 

Das Consortium Alte Musik St. Gallen-Berlin gab ein Konzert zugunsten der Ostschweizer Kinderkrebshilfe. (Bild: can.)

Ärztin mit musikalischer Ader

Tagblatt Online, 04. Februar 2013

Wenn Jeanette Greiner von ihrem Benefizprojekt erzählt, strahlen ihre Augen. Die Leiterin des Zentrums für Hämatologie und Onkologie am Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen betritt zugunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz für einmal nicht das Spital, sondern die musikalische Bühne. Genauer gesagt am 15. Februar die Bühne in der Heiliggeistkirche Bern und am 16. Februar die Bühne in der katholischen Kirche Oberbüren.

Onkologen musizieren
«Diesmal werden wir unseren Patienten keine Therapien verordnen, sondern für sie musizieren», so Greiner. Tatsächlich geben die Ärzte, die meisten von ihnen Kinderkrebsspezialisten, ein Benefizkonzert für die Kinderkrebshilfe Schweiz. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte durchgeführt. «Der Verein setzt sich seit 25 Jahren für die Anliegen krebskranker Kinder ein und ist auch für unsere Arbeit immer wieder eine grosse Unterstützung, sei dies ideell oder finanziell. Dafür möchten wir uns bedanken und etwas zurückzugeben», sagt Greiner. Dass dies durch ein klassisches Barock-Konzert geschieht, ist für sie eine besondere Herzensangelegenheit. «Die Klangwelt ist eine Art der Kommunikation, die jeder Mensch versteht.»
Auch Greiner selbst – sie spielt privat sowie beim Benefizkonzert Cembalo und Blockflöte – setzt auf die Wirkung der klassischen Musik. «Mit ihr gelingt es mir, bedrückende Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag besser verarbeiten zu können.» Viele von Greiners Berufskollegen teilen ihre Liebe zur klassischen Musik. Mit Günter Henze, ebenfalls Kinderonkologe und emeritierter Direktor der Kinderonkologie am Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin, musizierte Greiner bereits. «Diese Erfahrung wollten wir wiederholen. Und so kam die Idee für das Consortium Alte Musik St. Gallen-Berlin», sagt Greiner. Der Berliner Henze wird das Orchester dirigieren.

Zusatzkonzerte möglichDas Proben, sagt Jeanette Greiner, sei organisatorisch nicht immer ganz einfach gewesen. «Zum Glück ist das musikalische Können aller Beteiligten sehr gross. So waren die erste gemeinsame Hauptprobe und das anschliessende Konzert bereits ein motivierender Erfolg.» Vorausgesetzt, die aktuellen Konzerte finden Anklang, möchte Greiner die musikalische Zusammenarbeit weiterführen. «Wir sind natürlich keine Berufsmusiker, aber passionierte Laienmusiker, die sich musizierend gerne für den guten Zweck engagieren.»

Zum Artikel vom Tagblatt Online, 04. Februar 2013

 

Jeanette Greiner musiziert zusammen mit weiteren Onkologen für einen guten Zweck. (Bild: Urs Bucher)

 

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